Für KI-Anbieter und -Anwender: Pflichten kennen, nächste Schritte festlegen

Sie wollen KI einsetzen oder anbieten und wissen, welche Pflichten für Ihre Rolle gelten. Ob eigenes Modell, integriertes Foundation Model oder interne KI-Tools: Ich kläre zuerst Ihre Einstufung nach dem EU AI Act und leite daraus die nächsten Schritte ab. Als Rechtsanwältin und zertifizierte KI-Compliance-Beauftragte.

  • Klare Rolle und dokumentierte Pflichten nach EU AI Act
  • Antworten auf den AI-Act-Fragebogen Ihres Enterprise-Kunden
  • Verträge, die Ihr KI-Produkt absichern, statt Standard-AGB zu wiederholen
Erstgespräch anfragen

Von der Einstufung bis zum KI-Vertrag: das entscheidet über Ihr Risiko

Der erste Schritt ist immer die Einstufung: Sie entscheidet, welche Pflichten gelten und welche Sie ignorieren dürfen. Vier Felder, in denen KI-Unternehmen Klarheit brauchen.

Anbieter, Betreiber oder GPAI-Anbieter?

Die Rollenfrage entscheidet, welcher Pflichtenkreis für Sie gilt: eigenes KI-System, eingekauftes Tool oder eigenes Foundation Model. Viele Unternehmen sind mehrere Rollen zugleich.

Wenn Ihr Enterprise-Kunde einen Fragebogen schickt

Der Procurement-Fragebogen prüft, ob Sie als Betreiber oder Anbieter eines eingekauften oder integrierten KI-Tools Ihre Pflichten erfüllen. Ich bereite Ihre Antworten und die nötigen Vertragszusicherungen vor.

Verträge für KI-Produkte

Haftung für KI-Ergebnisse, Trainingsdaten und Rechte, Transparenzpflichten, Zusammenspiel mit der DSGVO: Verträge, die Ihr KI-Produkt absichern.

KI-Governance & Audit

Ein strukturierter Blick auf Ihre KI: technische Einordnung und rechtliche Einstufung nach EU AI Act, jeweils mit eigenem Maßnahmenplan. Beide Prüfungen stimmen wir fachlich aufeinander ab; Sie beauftragen sie jeweils direkt zu einem eigenen Festpreis.

Recht für KI-Anbieter und KI-Anwender. Eine feste Ansprechpartnerin, die Ihr Geschäftsmodell kennt.

Recht und KI aus einer Hand: zertifiziert und aus der Praxis

Als Rechtsanwältin und zertifizierte KI-Compliance-Beauftragte verbinde ich die juristische Einordnung mit dem Verständnis dafür, wie KI-Produkte tatsächlich gebaut und eingesetzt werden. Acht Jahre in Konzern, KMU und Kanzlei prägen diesen Blick.

  1. Alle drei Rollen im Blick. Anbieter, Betreiber und GPAI-Anbieter tragen unterschiedliche Pflichten. Viele Unternehmen sind mehrere Rollen zugleich. Ich trenne das sauber und sage Ihnen, was jeweils wirklich gilt.
  2. Ihre Sprache, nicht Juristendeutsch. Ich übersetze den EU AI Act in konkrete Schritte für Ihr Team, verständlich für Product, Engineering und Geschäftsführung genauso wie für Juristen.
  3. Fristen im Griff, ohne Panik. Wer früh ordnet, geht ohne Zeitdruck und mit dokumentierter Compliance in die nächste Frist, nicht im Hauruck kurz davor. Wir priorisieren, was jetzt zählt.

Drei Rollen, drei Pflichtenkreise

Der AI Act fragt zuerst, welche Rolle Sie einnehmen. Erst danach steht fest, welche Pflichten gelten.

  • Anbieter

    Sie entwickeln ein KI-System oder lassen es entwickeln und bringen es unter eigenem Namen in Verkehr oder nehmen es in Betrieb, auch für den eigenen Gebrauch. Je nach Risikoklasse: Konformitätsbewertung, technische Dokumentation, Transparenz, Risikomanagement.

  • Betreiber

    Sie setzen ein eingekauftes KI-System ein. Ihre Pflichten: KI-Kompetenz im Team, Transparenz in den Fällen des Art. 50 Abs. 3 und 4 KI-VO, bei Hochrisiko-Systemen die Betreiberpflichten nach Art. 26 KI-VO, dazu Datenschutz; aus Sorgfaltsgründen empfehlen sich zudem die Auswahl von Anbietern, die ihre AI-Act-Pflichten nachweisen, und eine Vertragsprüfung.

  • GPAI-Anbieter

    Sie stellen ein Foundation Model bereit. Dafür gilt ein eigener Pflichtenkatalog für KI-Modelle mit allgemeinem Verwendungszweck. Wer das Modell zusätzlich in ein System einbettet, ist zugleich Anbieter.

So arbeiten wir dauerhaft zusammen

Eine feste Rechtsabteilung, auch für Ihre KI-Themen

KI-Recht bleibt in Bewegung. Als externe Rechtsabteilung begleite ich Sie laufend, von der ersten Einstufung über Verträge bis zur nächsten Frist, in festen Wegen zum Festpreis: vom Rechtlichen Außenauftritt über das Rechtliche Audit und den Aufbau im Rechtssystem bis zur laufenden Begleitung in monatlichen Stufen oder als Individualvereinbarung zum Festpreis.

Externe Rechtsabteilung ansehen

Amira Abo Doh
Caroline arbeitet äußerst strukturiert und professionell und verzichtet auf das typische Juristen-Kauderwelsch. Sie macht komplexe Themen verständlich und denkt für ihre Kunden mit. Wir haben weit mehr erhalten als erwartet und konnten alle Rückfragen in effizienten Terminen klären.
Amira Abo Doh CEO · Native Creative, UX-Agentur für B2B-SaaS

Häufige Fragen

Das klären wir zuerst, denn davon hängen Ihre Pflichten ab. Anbieter entwickeln ein KI-System oder lassen es entwickeln und bringen es unter eigenem Namen in Verkehr oder nehmen es in Betrieb, auch für den eigenen Gebrauch; Betreiber setzen es unter eigener Verantwortung ein. Viele Unternehmen sind für unterschiedliche Systeme beides zugleich.
Ja, als Betreiber. Der Pflichtenkreis ist schlanker als beim Anbieter, aber er besteht, etwa bei Transparenz, bei Hochrisiko-Systemen der menschlichen Aufsicht und dem Zusammenspiel mit der DSGVO. Auch Art. 4 KI-VO zur KI-Kompetenz gilt für beide Rollen, seit Februar 2025 und seit dem 27. Juli 2026 in der Fassung des KI-Omnibus.
Ein Teil gilt bereits: die verbotenen Praktiken und die KI-Kompetenzpflicht seit Februar 2025, Art. 4 KI-VO zur KI-Kompetenz seit dem 27. Juli 2026 in der Fassung des KI-Omnibus. Die strengeren Hochrisiko-Pflichten greifen später (nach aktuellem Stand ab 2027/2028). Wer jetzt Ordnung schafft, geht ohne Zeitdruck und mit dokumentierter Compliance in die nächste Frist.
Es verbindet die technische Einordnung Ihrer KI durch einen direkt beauftragten KI-Architekten mit meiner anwaltlichen Einstufung nach EU AI Act. Jeder Prüfteil hat einen eigenen Maßnahmenplan und Festpreis; die Ergebnisse stimmen wir fachlich aufeinander ab.

Leitfäden und Beiträge zum Thema

Konkreter Anlass

Sie bringen KI auf den Markt oder setzen sie im Kern Ihres Produkts ein, aber die rechtliche Einordnung fehlt? Dann schaffen wir die Grundlage, bevor Kunde oder Aufsicht fragt.

Erstgespräch anfragen
CH

Ihre KI-Rolle entscheidet, welche Pflichten für Sie gelten.

Im Gespräch ordne ich Ihre Lage ein: Wo stehen Sie, was drängt vor der nächsten Frist, was hat Zeit. Wenn Sie weitergehen, erhalten Sie ein individuelles Angebot vor Mandatsbeginn.

Erstgespräch anfragen

Vertraulich nach § 43a BRAO. Ohne Verpflichtung. Auf Ihre Anfrage zum Erstgespräch melde ich mich innerhalb von 48 Stunden (werktags).

Erstgespräch anfragen