Leistung · IT-Recht
Recht. Klar. Digital.

Verträge, die Ihre SaaS-Deals abschließen. Nicht aufhalten.

Als Software- oder SaaS-Anbieter verkaufen Sie mit Ihrem Vertrag, nicht gegen ihn: ein AGB- und Vertragswerk, das Haftung, SLA, Datenschutz und Exit so regelt, dass es der Procurement-Prüfung Ihres Enterprise-Kunden standhält und im Streitfall für Sie trägt. Aus acht Jahren auf der Unternehmensseite weiß ich, welche Klausel den Einkauf wirklich aufhält und welche nur nach Risiko aussieht.

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8 Jahre aus der Wirtschaft · 500+ geprüfte Verträge · Fortbildung IT-Verträge, Verlag C.H.BECK 2025

Was ist IT-Recht für Softwareunternehmen?

IT-Recht für Softwareunternehmen bezeichnet die vertragliche und rechtliche Gestaltung rund um Software-, SaaS- und Cloud-Produkte: Kunden- und Lizenzverträge, AGB, Datenschutz und die Rechte am eigenen Code. Anders als allgemeines Wirtschaftsrecht ist es auf die Besonderheiten wiederkehrender Softwarenutzung zugeschnitten, Verfügbarkeit, Datenverarbeitung und Vertragsende eingeschlossen.

  1. 1

    SaaS- & Cloud-Verträge

    Haftung, SLA, Verfügbarkeit und Exit klar geregelt.

  2. 2

    AGB, Kunden- & Lizenzverträge

    Ausgelegt auf die Einkaufsprüfung gewerblicher Kunden.

  3. 3

    Datenschutz & AVV

    Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO und Drittland-Transfers.

  4. 4

    IP- & Lizenzregelungen

    Nachweisbare Rechte an Code und Entwicklungsleistungen.

Welcher Vertragsanlass beschäftigt Sie gerade?

Drei Anlässe führen die meisten Software- und SaaS-Anbieter zu diesem Thema. Jeder führt zur passenden Vertiefung, keine Ferndiagnose.

Sie bauen Ihr eigenes AGB- und Vertragsset auf?

Eine Vorlage aus dem Generator schweigt genau dort, wo es teuer wird: Haftung, SLA, Exit. Welche fünf Klauseln über Ihr Risiko entscheiden und welche Stellschrauben Sie dort haben, zeigt die Klauseln-Analyse für SaaS-Anbieter.

Ihr Enterprise-Kunde verlangt einen eigenen Vertrag?

Procurement schickt sein eigenes Papier oder streicht Ihre Klauseln im Redlining. Wie Sie in dieser Verhandlung Ihre Position halten, ordnet der Leitfaden zur Procurement-Prüfung ein.

SaaS-Vertrag verhandeln oder Bestand modernisieren?

Gewachsene Vertragswerke veralten regulatorisch und passen selten noch zu Ihrem Geschäftsmodell. Welches Dokument welche Aufgabe übernimmt, zeigt die Vertragsarchitektur für SaaS-Anbieter.

Verträge, die Ihren Abschluss beschleunigen: verhandelt, nicht abgenickt

Vier Leistungsfelder für Ihren digitalen Geschäftsbetrieb. Jede Empfehlung mit Begründung. Sie sehen, worauf sie sich stützt. Woran Sie überhaupt eine passende Kanzlei für diese Themen erkennen, zeigt der Beitrag zu den sieben Auswahlkriterien.

SaaS- & Cloud-Verträge

Sie schließen schneller ab: mit Verträgen, die Haftung, SLA, Verfügbarkeit und Exit klar regeln. Prüfung und Verhandlung von Software-, SaaS-, PaaS- und Cloud-Verträgen. Inklusive der KI-Funktionen im Produkt, weil genau dort neue Haftungsfragen entstehen.

AGB, Kunden- & Lizenzverträge

Ihre AGB, darauf ausgelegt, die Einkaufs-Prüfung Ihres gewerblichen Kunden zu bestehen (B2B, § 14 BGB). Dazu Einkaufsbedingungen (AEB) sowie Kunden- und Lizenzverträge für Software-Anbieter, auch für KI-Produkte.

Datenschutz & AVV

Damit die Datenschutzfrage Ihren Deal nicht ausbremst: Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, Drittland-Transfers und Datenschutz direkt in Ihren Verträgen. Sauber dokumentiert, weil im Ernstfall zählt, was nachweisbar geregelt ist.

IP- & Lizenzregelungen

Der Code gehört Ihnen: vertraglich gesichert. Dienstleister-, Entwicklungs- und Lizenzverträge mit nachweisbaren Rechten an Software und Entwicklungsleistungen. Verträge, die im Streitfall halten, nicht nur im Projektalltag.

Das gesamte Spektrum: von der ersten Zeile Code bis zum Streitfall

Sechs Felder, in denen ich Ihre Verträge auf den Streitfall baue. Strukturiert, nicht stückweise. Welche Vertragstypen welche Praxiserfahrung verlangen, ordnet der Beitrag zum Vertragsrecht in Software-Projekten ein.

Softwareentwicklung & agile Projekte

Ihre Sprints bewegen sich, und der Vertrag hält mit: Werkvertrag, Scrum, Abnahme und Change Requests verbindlich geregelt. Das schützt Budget und Zeitplan, wenn sich der Scope verschiebt.

Open Source & Escrow

Lizenzfragen geklärt, bevor Sie shippen: Lizenzpflichten (GPL & Co.) nachweisbar erfüllt, plus Quellcode-Hinterlegung als Absicherung, falls Ihr Anbieter ausfällt.

Lizenzierung & Maintenance

Support-Level, Updates, Wartung: verbindlich statt vage zugesagt. Schwarz auf weiß, worauf Ihr Betrieb sich stützt, wenn der Anbieter liefern muss, nicht nur verspricht.

APIs, Datenhandel & Schnittstellen

Ihre Daten, Ihre Regeln. Wer darf nutzen, weitergeben, monetarisieren? Schnittstellen-Verträge mit klaren Grenzen, bevor Ihre Daten zum Geschäftsmodell anderer werden.

IoT & Embedded Software

Vernetzte Produkte verkaufen Sie mit vertraglich verteilter Verantwortung für Updates, Produktsicherheit und Lieferkette, bevor die Haftungsfrage Sie einholt.

Produkthaftung & Gewährleistung

Wenn Software ausfällt, zählt Ihre Position. Mängelrechte, Haftungsverteilung, Dokumentation, sauber geregelt, weil das am Ende entscheidet, wer zahlt.

Software haftet bald wie jedes andere Produkt

Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie (Richtlinie (EU) 2024/2853) stellt Software, einschließlich KI, den klassischen Produkten gleich. Erfasst sind auch Updates, Cybersicherheit und Datenverlust. Wer Software entwickelt, vertreibt oder wesentlich verändert, sollte Verträge und Update-Prozesse rechtzeitig prüfen.

Stichtag: 9. Dezember 2026

Ab dann gilt das neue Recht für Produkte, die in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden.

Was sich konkret ändert →

Liefern, abrechnen, weitermachen: rechtlich abgesichert

Ihr Kunde schickt den Konzern-Vertrag. Eine eigene Rechtsabteilung, die dagegen verhandelt, haben Sie nicht. Genau dafür halte ich ein schlankes Boutique-Mandat bereit: Ich übernehme diese Rolle für Sie, als externe Kanzlei, nicht als Anstellung. Führen Sie eine Agentur oder ein Kreativunternehmen? Dann finden Sie hier die passende Seite.

IP & Nutzungsrechte an Projektergebnissen

Ihre Arbeit, Ihre Konditionen. Dokumentierte Rechteübertragung regelt, wer Software, Designs und Content wie nutzen darf und ab wann. Das vermeidet den Streit nach dem Go-Live und sichert Ihr Honorar.

Kundenverträge & Pitch-Absicherung

Scope Creep bekommt eine Grenze, die im Vertrag steht: Leistungsumfang, Abnahme, Nachträge, Haftung, Zahlungsziel: vertraglich gezogen, bevor das Projekt startet.

Freelancer- & Subunternehmer-Verträge

Sie liefern, was Sie dem Kunden versprechen, weil Ihre Freelancer-Verträge die Rechtekette lückenlos schließen. Rechte und Pflichten sauber weitergegeben, dokumentiert, ohne Bruch in der Kette.

KI im Produkt & in der Arbeit

KI-gestützte Ergebnisse ausliefern, ohne offene Flanke. Wem gehört das Ergebnis? Was legen Sie dem Kunden offen? Ich kläre Ihre Risiken geprüft, nicht gegoogelt, bevor der Kunde fragt.

Wo stehen Sie rechtlich?

Unsicher, welche Flanke Sie zuerst trifft? Ein paar kurze Fragen schaffen Klarheit. Ich melde mich mit den passenden Rückfragen.

Drei Schritte. Dann ist der Vertrag unterschriftsreif.

1
Analyse
Wir sichten Ihre IT-Verträge und priorisieren die Klauseln mit dem größten Risiko. Sie sehen sofort, wo es zählt, nicht alles auf einmal.
2
Strategie
Sie erhalten eine Entscheidungsvorlage, keine Abhandlung: was nachverhandeln, was akzeptieren, jede Empfehlung mit Begründung.
3
Umsetzung
Verträge stehen: geprüft, dokumentiert, unterschriftsreif. Sie unterschreiben und kommen weiter.

Ihr SaaS-Vertrag wartet auf die Unterschrift? Erst die kritischen Klauseln, dann Ihr Name darunter.

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Wofür ich nicht stehe: 40-seitige Gutachten ohne Empfehlung. Offene Stundenuhren. Bedenken ohne Lösung.

Noch nicht bereit für ein Gespräch? Prüfen Sie zuerst selbst.

Kostenlose Checkliste

Die 5 Vertragsklauseln, die in Standardvorlagen oft fehlen und ohne die der Streitfall teuer wird.

Fünf Klauseln, ein Durchgang, und Sie sehen sofort, ob Ihre wichtigsten Verträge Sie schützen oder offene Flanken haben.

  • Haftungsbegrenzung: warum eine zu weit gefasste oder fehlende Klausel im Streitfall komplett kippt
  • Nutzungsrechte & IP: wem das Arbeitsergebnis im Zweifel gehört und wie Sie es absichern
  • Zahlung, Abnahme & Exit: die Klauseln, die über Liquidität und einen sauberen Ausstieg entscheiden

Leitfäden zum Thema

Praxisnahe Leitfäden zum Nachlesen, kostenlos und ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Muss ich mein eigenes SaaS-AGB-Set anwaltlich prüfen lassen, bevor ich es einsetze?+
Dringend zu empfehlen. Ihre AGB sind die Klausel, die Ihr Enterprise-Kunde als Erstes prüft. Eine anwaltliche Prüfung zeigt, wo Haftung, SLA, Exit und Datenschutz noch offene Flanken lassen, bevor der Einkauf des Kunden sie findet.
Was kostet die Erstellung oder Prüfung meines SaaS-Vertragswerks?+
Für klar abgegrenzte Aufträge vereinbaren wir ein individuelles Festpreisangebot. Sie kennen die Konditionen, bevor Sie sich binden, kein Stundenzählen. Den Umfang klären wir im unverbindlichen Erstgespräch.
Gehören mir automatisch die Rechte am Code, den mein Freelancer oder meine Agentur für mich entwickelt?+
Nicht automatisch. Ohne ausdrückliche Rechteübertragung im Vertrag behält der Dienstleister die Nutzungsrechte. Eine klare IP-Klausel in Ihrem Entwicklungsvertrag sichert, dass Sie das Ergebnis wie geplant vermarkten können.
Brauche ich mit meinen eigenen US-Subdienstleistern eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV)?+
Ja, sobald ein Subdienstleister personenbezogene Daten Ihrer Kunden in Ihrem Auftrag verarbeitet, verlangt Art. 28 DSGVO eine AVV. Bei US-Anbietern kommt die Frage des Drittland-Transfers hinzu. Beides gehört geklärt, bevor Ihr eigener Kunde danach fragt.
Reicht eine AGB-Vorlage aus dem Generator für mein eigenes Vertragswerk?+
Als Ausgangspunkt vielleicht, als belastbares Vertragswerk selten. Vorlagen passen nicht zu Ihrem konkreten Geschäftsmodell und veralten regulatorisch. Im Streitfall mit Ihrem Kunden entscheidet genau die Klausel, die niemand an Ihr Geschäft angepasst hat.
Weiterführende Beiträge

Neue EU-Produkthaftung: Software & KI haften ab Dezember 2026 wie jedes Produkt →

SaaS-Verträge: 5 Klauseln, an denen Unternehmen scheitern →

Vertragsarchitektur: MSA, Order Form & AVV richtig schichten →

KI-generierte Verträge & Pflichttexte richtig prüfen →

Womit Mandanten zu mir kommen

Bevor Sie anfragen

  • Passt das auch für Start-ups und kleinere Unternehmen? Ja, gearbeitet wird entlang Ihres unternehmerischen Risikos, nicht Ihrer Größe.
  • Nicht sicher, ob Ihr Anliegen hierher gehört? Wenn es nicht passt, erfahren Sie das direkt, inklusive gezielter Weiterempfehlung.
  • Dringender Vertrag auf dem Tisch? Schicken Sie Entwurf oder das Redline Ihres Kunden vorab, ich steige kurzfristig ein.

Weitere Fragen? Alle Antworten in der FAQ →

Konkreter Anlass

Legt ein Enterprise-Kunde sein eigenes Vertragspapier vor, und die nächste Verhandlungsrunde steht an? Dann sehe ich mir Ihre Klauseln an, bevor Sie unterschreiben.

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Schicken Sie Ihren Vertragsentwurf oder das Redline Ihres Kunden vorab, oder bringen Sie Ihre Fragen mit. Im Erstgespräch zeige ich Ihnen die kritischen Punkte Ihrer Software- und Enterprise-Verträge: klar, direkt, ohne Juristendeutsch. Sie erhalten eine erste Einordnung und einen konkreten nächsten Schritt. Wenn Sie weitergehen, erhalten Sie ein individuelles Festpreisangebot vor Mandatsbeginn, keine offene Stundenuhr. Das funktioniert auch neben Ihrer bestehenden Kanzlei, als klar abgegrenzte Spezialtiefe für IT-Verträge und Datenschutz.

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Vertraulich nach § 43a BRAO. Ohne Verpflichtung. Erstreaktion innerhalb von 48 Stunden (werktags).

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