Leistung · KI-Recht / KI-Compliance
Recht. Klar. Digital.

KI einsetzen und verkaufen, ohne dass der EU AI Act Ihr Tempo bestimmt

Ich bringe Ihre Rolle als Anbieter oder Betreiber, Ihre Pflichten und Ihre Nachweise in eine geprüfte, dokumentierte Ordnung, damit der AI-Act-Fragebogen Ihres Enterprise-Kunden Sie nicht kalt erwischt. Als Rechtsanwältin und zertifizierte KI-Compliance-Beauftragte urteile ich aus acht Jahren in der Wirtschaft, einer begleiteten Fusion und drei Investorenwechseln: unternehmerisch entschieden, nicht nur begutachtet.

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Zertifizierte KI-Compliance-Beauftragte (Bitkom Akademie, Mai 2026) · 8 Jahre aus der Wirtschaft · drei Investorenwechsel und eine Fusion begleitet

Was ist KI-Compliance, und wer ist betroffen?

KI-Compliance bezeichnet die rechtskonforme Einführung und den rechtskonformen Betrieb von KI-Systemen, vor allem nach dem EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) und der DSGVO. Betroffen ist jedes Unternehmen, das KI einsetzt oder anbietet, unabhängig von der Größe, denn der AI Act unterscheidet nach Rolle und Risikoklasse, nicht nach Unternehmensgröße.

Die Fristen laufen. Ihr Vorsprung auch.

Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) gilt gestaffelt: Verbote und KI-Kompetenzpflicht greifen bereits seit Februar 2025. Die Kernpflichten für Hochrisiko-Systeme wurden mit dem „Digital Omnibus“ nach hinten verschoben (Stand Juni 2026). Wer jetzt ordnet, geht ohne Zeitdruck und mit dokumentierter Compliance hinein, statt im Hauruck kurz vor der Frist. Das reduziert Bußgeldrisiken und hält Ihre Projekte am Laufen.

Verbote gelten seit Februar 2025

Bestimmte KI-Praktiken sind seit dem 02.02.2025 untersagt (Art. 5). Wer eine davon noch im Stack hat, braucht einen geordneten Ausstieg: schnell, sauber, dokumentiert. Die Prüfung zeigt zügig, ob Sie betroffen sind.

KI-Kompetenz ist Pflicht, schon heute

Wer KI einsetzt, muss für ausreichende KI-Kompetenz im Team sorgen (Art. 4). Diese Pflicht gilt seit Februar 2025, nicht erst 2026. Mit klarer Struktur ist sie zügig erfüllt und Sie führen den Nachweis, bevor jemand ihn anfordert.

Hochrisiko-Pflichten: verschoben auf 2027/2028

Risikomanagement, Dokumentation, Aufsicht: Die Kernpflichten für Hochrisiko-Systeme greifen nach dem „Digital Omnibus“ (vom Rat am 29. Juni 2026 endgültig angenommen; Inkrafttreten nach Veröffentlichung im EU-Amtsblatt) ab dem 2. Dezember 2027 (eigenständige Systeme) bzw. 2. August 2028 (in Produkte eingebettet). Wer früh startet, geht vorbereitet rein, ohne Hauruck-Projekt kurz vor der Frist. Das ist Ihr Vorsprung.

Wissen Sie, wo Sie beim EU AI Act stehen?

5 Fragen, 1 Minute. Sie sehen sofort, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Auf Wunsch schicke ich Ihnen die Checkliste „Die 10 Fragen, die Ihr Enterprise-Kunde im AI-Act-Fragebogen stellt“ dazu.

Zwei Rollen, zwei Pflichtenkreise. Sie arbeiten nur an Ihrem

Der AI Act unterscheidet streng, ob Sie KI nutzen oder anbieten. Die Einstufung entscheidet, welche Pflichten Sie treffen und welche Sie ignorieren dürfen.

Sie setzen KI ein

Ihr Team arbeitet mit KI: GenAI im Kundenprojekt, eingekauftes SaaS mit KI-Funktion, Tools im Vertrieb und Betrieb. Ihre Pflichten: KI-Kompetenz, transparenter Einsatz, Datenschutz und die Auswahl konformer Anbieter. Das ist Struktur-Arbeit, kein Großprojekt. Sie behalten Ihr Tempo. Das gilt auch für Rechtsabteilungen: Sie steuern, ich liefere die Spezialtiefe, die intern fehlt.

Sie entwickeln & vermarkten KI-Software

Sie shippen KI-Features und verkaufen sie an Kunden, deren Procurement Fragen stellt. Hier sieht der AI Act die strengsten Pflichten vor. Welche Sie treffen, entscheidet Ihre Einstufung: Konformität, technische Dokumentation, Transparenz, Risikomanagement. Dazu Verträge, die das Haftungsrisiko nicht bei Ihnen parken. Sauber aufgesetzt wird das Ihr Verkaufsargument im Enterprise-Sales, statt Ihr Deal-Blocker.

Anbieter oder Betreiber: welche Pflichten gelten für Sie?
Pflicht Anbieter Betreiber
Konformitätsbewertung & technische Dokumentation Ja, je nach Risikoklasse Nein
KI-Kompetenz im Team (Art. 4 KI-VO) Ja Ja
Transparente Kennzeichnung gegenüber Nutzern Ja Teilweise, abhängig vom Einsatz
Auswahl konformer Anbieter & Vertragsprüfung Eingeschränkt relevant Ja
Datenschutz nach DSGVO Ja Ja

Was beschäftigt Sie gerade konkret?

Drei Anlässe führen die meisten Softwareunternehmen zu diesem Thema. Jeder Weg führt zu einer vertiefenden Einordnung, keine Ferndiagnose, sondern die Prüfkriterien, die für Ihren Fall zählen.

Ist mein Unternehmen Anbieter oder Betreiber?

Die Rollenfrage entscheidet, welcher Pflichtenkreis für Sie gilt, und beide Rollen können gleichzeitig zutreffen, etwa wenn Sie ein eingekauftes Modell in Ihr eigenes Produkt integrieren. Die Abgrenzung nach Art. 3 KI-VO und die typischen Grenzfälle aus der Software-Praxis klärt der Beitrag Anbieter oder Betreiber? Die zwei Rollen im AI Act.

Ihr Enterprise-Kunde verlangt einen Compliance-Nachweis?

Der Procurement-Fragebogen Ihres Kunden prüft, ob Sie als Betreiber eines eingekauften KI-Tools Ihre eigenen Pflichten erfüllen, und ob Ihr Einkaufsvertrag die dafür nötigen Zusicherungen des Anbieters überhaupt enthält. Was konkret in diesen Vertrag gehört und welche Checkliste Sie Ihrem KI-Anbieter vorlegen sollten, zeigt Eingekaufte KI-Tools: Ihre Pflichten als Betreiber.

Die Fristen laufen: was zuerst?

Der AI Act gilt gestaffelt, und nicht jede Frist ist gleich dringend. Welche Pflicht bereits gilt, welche noch Vorlauf hat und wie Sie priorisieren, ohne etwas zu übersehen, ordnet der Zeitplan-Beitrag Der Zeitplan des EU AI Act: welche Pflicht ab wann ein.

KI im Griff: von der Inventur bis zur Governance

Sechs Bausteine, abgestimmt auf Ihren KI-Einsatz. Sie bekommen Entscheidungsvorlagen, keine Abhandlungen und bei jedem Baustein sehen Sie, wovor er Sie schützt.

KI-Inventur & Risiko-Einstufung

Sie sehen schwarz auf weiß, welche KI in Ihrem Unternehmen läuft, auch in Tools, die niemand als KI führt. Jeder Einsatz wird seiner Risikoklasse zugeordnet. Ergebnis: eine belastbare, dokumentierte Einstufung, plus die klare Liste, wo nichts zu tun ist.

AI-Governance & Richtlinien

Ihr Team nutzt KI ohne Rückfrage-Schleifen. Klare Leitlinien regeln, wer welche KI wofür einsetzen darf, mit welchen Daten, dokumentiert und alltagstauglich. Das beschleunigt Ihr Tagesgeschäft, weil niemand im Einzelfall raten muss. Und es schützt Sie, weil dokumentierte Regeln im Ernstfall Ihre Sorgfalt belegen.

Datenschutz bei KI-Einsatz

Ihr KI-Einsatz hält auch einer Aufsichtsprüfung stand. DSGVO-konform von der Rechtsgrundlage bis zum Umgang mit Trainings- und Eingabedaten, sauber dokumentiert. Das schützt Sie vor Bußgeldrisiken und vor Datenschutz-Diskussionen mitten im Kundenprojekt.

Schulung: KI-Kompetenz

Ihr Team erfüllt die geltende KI-Kompetenzpflicht (Art. 4), dokumentiert durch praxisnahe Schulung, zugeschnitten auf Ihre Tools und Abläufe. Das erledigt eine Pflicht und senkt praktische Risiken, vom Prompt mit Kundendaten bis zum ungeprüften Output im Kundenprojekt.

AI-Act-Pflichten für Anbieter

Sie gehen mit einer tragfähigen Compliance-Story in den Vertrieb. Für KI-Software, die Sie auf den Markt bringen: Einstufung, technische Dokumentation, Transparenz- und Konformitätsanforderungen, strukturiert aufgesetzt. So beantworten Sie den Fragenkatalog des Enterprise-Procurements mit Belegen statt mit Vertröstung.

Verträge für Ihre KI-Produkte

Das Haftungsrisiko für KI-Ergebnisse: vertraglich klar verteilt, statt stillschweigend bei Ihnen. Kundenverträge und AGB für KI-Software mit Nutzungs- und Datenrechten und Gewährleistung, abgestimmt mit dem IT-Recht. Darauf ausgelegt, die Prüfung durch Legal und Einkauf Ihres Kunden zu bestehen.

Hier entscheidet sich, ob Ihr KI-Projekt läuft oder liegt

Wo KI auf Urheberrecht, Datenschutz und Datennutzung trifft, passieren die teuren Fehler. Diese Schnittstellen kläre ich, bevor sie Geld kosten, mit geprüfter Grundlage statt Bauchgefühl.

Urheberrecht & generative KI

Sie nutzen KI-Outputs, ohne Rechtefragen offen zu lassen: Wem gehören Prompts, Trainingsdaten und Ergebnisse, und was müssen Sie offenlegen, geklärt, bevor ein Kundenprojekt davon abhängt.

Grundrechte- & Datenschutz-Folgenabschätzung

Sensible KI-Einsätze starten mit Rückendeckung: Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) und, wo der AI Act sie verlangt, Grundrechte-Folgenabschätzung, dokumentiert und nachvollziehbar.

Rechtmäßige Datennutzung

Ihre Datengrundlage für Training und Betrieb ist geregelt, nicht Grauzone: Big Data, Machine Learning und GenAI zulässig aufgesetzt und nachvollziehbar dokumentiert.

Anonymisierung & Pseudonymisierung

Sie machen Daten für KI nutzbar, auf dokumentierter Rechtsgrundlage. Strategien, die technisch und rechtlich tragfähig sind, geprüft, bevor das Modell trainiert.

Prüfung externer KI-Anwendungen

Eingekaufte KI-Tools gehen geprüft live, nicht auf Zuruf. Rechtliche Bewertung von Anbieter, Vertrag und Datenfluss. Ihr Go-Live kommt mit Begründung statt mit Restzweifel.

KIaaS- & Entwicklungsverträge

Ihre KI-Projekte laufen auf Verträgen, die halten. KI-Entwicklung, KI-as-a-Service, Daten- und Lizenznutzung, mit klar verteilter Haftung, weil ungeklärte Haftungsfragen im Streitfall teuer werden.

Flagship-Leistung

Das AI Governance Audit: Ihr KI-Risiko schwarz auf weiß, zum Festpreis.

Ein Bericht, der Ihnen die Entscheidungsgrundlage liefert: Ihr KI-Governance-Audit. Ihre KI-Systeme technisch durchleuchtet, rechtlich nach EU AI Act und DSGVO eingestuft, mit priorisiertem Maßnahmenplan. Das technische Audit verantwortet eigenständig ein erfahrener KI-Architekt. Die rechtliche Einstufung verantworte allein ich als Rechtsanwältin. Eine Rechtsberatung erbringt ausschließlich die Kanzlei. Sie erhalten beides abgestimmt, aber getrennt verantwortet und in einem Bericht zusammengeführt, der trägt.

Technische Architektur-Prüfung: Der KI-Architekt durchleuchtet Ihre Systeme, Modelle und Datenflüsse. Eigenständig verantwortet, sauber dokumentiert.
Rechtliche Einstufung: Pflichten nach EU AI Act und DSGVO, klar bewertet und begründet. Allein anwaltlich verantwortet.
Maßnahmenplan: Priorisiert und umsetzbar. Technisch und rechtlich abgestimmt, in einem Bericht, jede Empfehlung klar zugeordnet.
Mehr zum AI Governance Audit →

Drei Schritte. Danach kennen Sie Ihre Pflichten und Ihren Spielraum.

1
Inventur
Ich erfasse Ihren KI-Einsatz vollständig und stufe jedes System nach Risiko ein, dokumentiert und nachvollziehbar. Sie sehen, was zählt und was Sie abhaken können.
2
Strategie
Sie erhalten klare Prioritäten: Was muss sofort, was hat Zeit. Jede Empfehlung mit Begründung. Sie sehen, worauf sie sich stützt.
3
Umsetzung
Governance, Richtlinien und Schulung stehen: nachweisbar und alltagstauglich. Sie setzen KI ein und entscheiden über das Tempo selbst.

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Wofür ich nicht stehe: 40-seitige Gutachten ohne Empfehlung. Offene Stundenuhren. Bedenken ohne Lösung.

Leitfäden zum Thema

Praxisnahe Leitfäden zum Nachlesen, kostenlos und ohne Anmeldung.

Häufige Fragen

Fällt mein Unternehmen unter den EU AI Act?+
Wenn Sie KI einsetzen oder anbieten: sehr wahrscheinlich ja. Der AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) gilt risikobasiert und betrifft auch Unternehmen, die KI nur nutzen. Eine KI-Inventur zeigt, welche Pflichten für Sie gelten.
Was muss ich beim EU AI Act schon jetzt beachten?+
Verbotene KI-Praktiken sind bereits untersagt, und die Pflicht zur KI-Kompetenz Ihrer Mitarbeiter greift ebenfalls schon. Die strengeren Hochrisiko-Pflichten folgen gestaffelt. Wer früh ordnet, hat später keinen Stress.
Brauche ich als reiner Anwender von KI-Tools überhaupt Compliance?+
Ja. Auch wer KI nur einsetzt, trägt Pflichten: transparenter Einsatz, Datenschutz und die Auswahl konformer Anbieter. Der Pflichtenkreis ist überschaubar, aber er besteht.
Wer haftet, wenn ein KI-Tool falsche Ergebnisse liefert?+
Das hängt von Rolle und Vertrag ab; pauschal haftet nicht „die KI". Maßgeblich sind Ihre Verträge mit dem Anbieter und Ihre eigene Sorgfalt beim Einsatz, genau das klären wir vorab.
Was ist eine zertifizierte KI-Compliance-Beauftragte?+
Eine Juristin mit nachgewiesener Zusatzqualifikation für die rechtssichere Umsetzung des EU AI Act. Sie verbindet die regulatorischen Anforderungen mit Ihrer betrieblichen Praxis, von der Einstufung bis zur Governance.

Noch nicht bereit für Check oder Gespräch? Holen Sie sich zuerst die Checkliste.

Kostenlose Checkliste

Die 10 Fragen, die Ihr Enterprise-Kunde im AI-Act-Fragebogen stellt und worauf es bei der Antwort ankommt.

Der Procurement-Fragebogen zum EU AI Act entscheidet mit über Ihren Deal. Diese Checkliste zeigt, worauf es bei jeder der 10 Fragen ankommt.

Weiterführende Beiträge

EU AI Act: Diese Pflichten kommen auf Ihr Unternehmen zu →

KI-generierte Verträge & Pflichttexte richtig prüfen →

Bevor Sie anfragen

  • Passt das auch für Start-ups und kleinere Unternehmen? Ja, der AI Act unterscheidet nach Rolle und Risikoklasse, nicht nach Unternehmensgröße.
  • Nicht sicher, ob Ihr Anliegen hierher gehört? Wenn es nicht passt, erfahren Sie das direkt, inklusive gezielter Weiterempfehlung.
  • Enterprise-Kunde fragt nach Ihrer AI-Act-Einstufung? Sie erhalten eine dokumentierte, belastbare Antwort.
  • Sie suchen Unterstützung durch eine KI-Compliance-Beauftragte? Als zertifizierte KI-Compliance-Beauftragte (Bitkom Akademie) bringe ich diese Perspektive in die laufende rechtliche Begleitung Ihres KI-Einsatzes ein.

Weitere Fragen? Alle Antworten in der FAQ →

Konkreter Anlass

Ihr KI-System ist im Einsatz, aber die Einstufung nach dem EU AI Act steht noch aus? Wir klären, welche Pflichten für Sie gelten, bevor sie zum Problem werden.

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Im Erstgespräch ordne ich Ihre KI-Anwendungen ein: Was fällt unter den AI Act, wo besteht Handlungsbedarf, was hat Zeit. Konkret, fundiert, vertraulich (§ 43a BRAO) und ohne Juristendeutsch. Danach entscheiden Sie. Wenn Sie weitergehen: individuelles Festpreisangebot vor Mandatsbeginn, keine offene Stundenuhr. Erstreaktion innerhalb von 48 Stunden (werktags).

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oder

info@caroline-herrmann.com

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