Vertragsrecht und Vertragsgestaltung für wachsende KMU: vom ersten Kundenvertrag über AGB und Einkaufsbedingungen bis zum Rahmenvertrag mit dem Konzern-Einkauf. Ich baue Ihre Verträge als System und nicht als Sammlung von Vorlagen: aufeinander abgestimmt, im Team anwendbar und für den Tag gemacht, an dem es Streit gibt. Aus acht Jahren auf der Unternehmensseite weiß ich, welche Klausel den Abschluss wirklich aufhält und welche nur nach Risiko aussieht.
Drei Anlässe führen die meisten wachsenden Unternehmen zu diesem Thema. Jeder führt zur passenden Vertiefung, keine Ferndiagnose.
Vertragsrecht regelt, was zwischen Ihnen und Kunden, Lieferanten, Partnern und Mitarbeitenden gilt. Vertragsgestaltung entscheidet, ob diese Regeln im Alltag funktionieren: ob Ihr Team weiß, welche Vorlage wann gilt, wer freigibt und was bei Abweichungen passiert. Ich liefere beides, entlang Ihres Geschäftsmodells und nicht als Textbaustein von der Stange.
Angebot, Leistungsbeschreibung, Abnahme, Zahlung und Haftung so geregelt, dass ein einzelnes Projekt nie zum Existenzrisiko wird. Verhandelt für den Tag, an dem es Streit gibt.
AGB, die im B2B-Geschäft wirksam einbezogen sind und der AGB-Kontrolle standhalten. Dazu Einkaufsbedingungen (AEB), die Nachforderungen Ihrer Dienstleister begrenzen.
Wiederkehrende Geschäftsbeziehungen auf einer Grundlage, die Laufzeit, Preisanpassung, Service-Level und Kündigung sauber regelt, auch gegenüber dem Konzern-Einkauf.
Welche Vorlage wann gilt, wer freigibt, wo Verträge und Fristen liegen: Vertragsarchitektur, Genehmigungsmatrix und Register, mit denen Ihr Team ohne Rückfrage arbeitet.
Vom Erstkontakt bis zur laufenden Zusammenarbeit, auf Kunden- wie auf Lieferantenseite: sieben Felder, in denen wachsende Unternehmen Verträge brauchen, die halten.
Das erste Dokument vor jedem Projekt, Pilot oder Investorengespräch. Reichweite, Laufzeit und Vertragsstrafe so gesetzt, dass Sie geschützt sind, ohne den Deal zu bremsen. NDAs richtig aufsetzen & managen
Gemeinsame Entwicklung, Vertriebspartnerschaft, Weißmarken: Wem gehört das Ergebnis, wer darf es verwerten, wie endet die Zusammenarbeit? Geklärt, bevor es Umsatz gibt. Gemeinsame Entwicklung: wem gehören die Ergebnisse?
Wer für Sie liefert, muss Rechte und Pflichten lückenlos weitergeben, sonst reicht Ihre Rechtekette nicht bis zum Kunden. Verträge, die die Lieferkette schließen. Nutzungsrechte richtig einräumen
Auf der Einkaufsseite diktieren oft die Lieferanten die Bedingungen. Einkaufsbedingungen, Rahmenlieferverträge und Software-Einkauf (SaaS, Cloud, Tools) so verhandelt, dass Haftung, Verfügbarkeit, Datennutzung und Exit zu Ihren Gunsten geregelt sind. Eingekaufte KI-Tools: Ihre Pflichten als Betreiber
Software, Inhalte, Marken und Daten: Nutzungsrechte so eingeräumt oder übertragen, dass Umfang, Dauer und Weitergabe eindeutig sind und Ihr Geschäftsmodell nicht blockiert wird. Nutzungsrechte übertragen
Wenn das Team wächst: Anstellungsverträge, Geschäftsführer-Anstellung, Aufhebungen und interne Richtlinien, abgestimmt mit Gesellschaftsvertrag und Beteiligungsprogramm. Wirtschaftsrecht
Ich berate im deutschen Recht. Bei Verträgen mit Kunden oder Partnern im Ausland prüfe und verhandle ich Rechtswahl, Gerichtsstands- und Schiedsklauseln sowie Haftungsstandards angelsächsischer Prägung, damit der Vertrag nicht an der ersten Streitfrage scheitert. Ist ausländisches Recht maßgeblich, koordiniere ich eine Anwältin oder einen Anwalt für das jeweilige Recht, sauber abgegrenzt. Rechtswahl & Gerichtsstand
Sechs Stellen im Vertrag entscheiden über das Risiko, nicht der Vertrag als Ganzes. Genau dort prüfe und verhandle ich zuerst.
Eine zu weit gefasste oder fehlende Klausel kippt im Streitfall komplett. Gestufte Grenzen, die der AGB-Kontrolle standhalten und Ihr Risiko real begrenzen. Haftung & Indemnification
Automatische Verlängerung, Kündigungsfristen und Sonderkündigung so gesetzt, dass Sie planen können und im B2C-Geschäft die gesetzlichen Grenzen einhalten. Auto-Renewal & Kündigung
Zahlungsziele, Verzugszinsen und Preisanpassungsklauseln, die Ihre Liquidität schützen und vor Gericht Bestand haben. Zahlungsziele & Verzugszinsen
Was geschuldet ist, wann es abgenommen gilt und was bei Change Requests passiert: die Klauseln, die über Nachforderungen und unbezahlte Stunden entscheiden. Die Abnahme im Projekt
Pönalen und Service Credits sind im B2B zulässig, aber nur in Grenzen. Verhandelt so, dass sie Ihr Risiko deckeln statt es zu öffnen. Vertragsstrafen im B2B
Wo und nach welchem Recht gestritten wird, entscheidet über Kosten und Chancen jedes Streitfalls, gerade bei Kunden außerhalb Deutschlands. Rechtswahl & Gerichtsstand
Ein Vertrag soll den Deal ermöglichen, nicht verhindern. Ich verhandle aus acht Jahren auf der Unternehmensseite: Ich kenne die Seite des Tisches, an der entschieden wird, und weiß, welche Klausel den Abschluss wirklich gefährdet und welche nur nach Risiko aussieht.
Vier Situationen, die wachsende Unternehmen regelmäßig an den Tisch bringen.
Weder komplett annehmen noch komplett ablehnen. Die Klauseln, die Ihr Risiko verschieben, werden markiert und mit marktüblichen Alternativen belegt. Der Rest bleibt, damit der Abschluss nicht am Formalen scheitert. Redlining: das Kundenpapier verhandeln
Die Haftung bleibt im Vertrag, aber gestuft: Obergrenzen je Schadensart, Ausnahmen für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, Versicherungsdeckung als Anker. So bleibt der Deal, und Ihr Existenzrisiko bleibt draußen. Haftung & Indemnification
Auf der Einkaufsseite sind Verfügbarkeit, Datennutzung, Preisanpassung und Exit die Hebel. Was sich nicht verhandeln lässt, wird dokumentiert und intern abgesichert, nicht stillschweigend akzeptiert.
Exklusivität ist Tauschmasse, kein Geschenk: befristet, auf Regionen oder Segmente begrenzt, mit Mindestabnahme und klarer Ausstiegsregel. Sonst blockiert ein Vertrag Ihr nächstes Geschäftsjahr.
Wir sichten Ihre bestehenden Verträge und Vorlagen und priorisieren die Klauseln mit dem größten Risiko. Sie sehen sofort, wo es zählt, nicht alles auf einmal.
Sie erhalten eine Entscheidungsvorlage, keine Abhandlung: welche Verträge neu, welche überarbeitet, welche Klauseln verhandelt werden, jede Empfehlung mit Begründung.
Vertragswerk, Vorlagen und Freigabewege stehen: geprüft, dokumentiert, im Team anwendbar. Sie unterschreiben und kommen weiter.
Laufende Betreuung oder abgegrenzter Auftrag? Die Modelle und die Preislogik stehen auf der Seite Externe Rechtsabteilung
★★★★★Google-Rezension
Ich habe die Zusammenarbeit mit Frau Herrmann sehr geschätzt. Bei Kundenverträgen, AVV und Datenschutz hat sie mich kompetent, schnell und unkompliziert unterstützt und komplexe Themen verständlich auf den Punkt gebracht. Ich empfehle sie uneingeschränkt weiter.
Die 5 Vertragsklauseln, die in Standardvorlagen oft fehlen. Haftungsbegrenzung, Nutzungsrechte, Zahlung, Abnahme und Exit in einem Durchgang geprüft.
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Stand: 30. September 2026
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